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Leitfaden

Dresdner

Plakat

Service

René Micknaß

An dieser Stelle möchten wir einen kleine Leitfaden geben, der Ihnen bei der Gestaltung und Planung der Plakatkampagne hilfreich sein soll und die Arbeit der Plakateure wesentlich erleichtert.

Beschriftung und Bündelung der gedruckten Plakate

6er - Teilung

8er - Teilung

4er - Teilung

9er - Teilung

Die einzelnen Plakatteile sind in ein handliches Format zu falzen. Dieses sollte jedoch nicht größer als 50 x 70 cm sein. Anschließend werden sie in der Reihenfolge der Plakatierung zu einem vollständigen Plakatsatz gebündelt (gemappt) und mit geeigneten Mitteln (z.Bsp. wasserfeste Banderole oder Ineinanderlegen) zusammengehalten.

Beispiel: Mc Donalds ; Motiv “Big Xtra - Größer”

Die Nummer ist bei allen Plakatteilen außen (in gefalzter Form sichtbar) in gut lesbarer Schriftgröße aufzudrucken. Zur Identifikation muß auf mindestens einem oben- / außenliegenden Plakatteil der Namen des Werbungstreibenden und die Motivbezeichnung eingedruckt sein.

Das äußere Bogenteil umschließt die folgenden Bogenteile

Innenblätter liegen in aufsteigender Reihenfolge

Um ein fehlerfreies Zusammenfügen der Plakatteile bei der Verklebung zu garantieren, müssen die einzelnen Plakatteile deutlich nummeriert werden. Es ist links oben zu beginnen, nach rechts aufsteigend zu nummerieren und in der darunterliegenden Reihe wieder links zu beginnen, wie in der folgenden Grafik abgebildet.

PapierBesonderheiten für Plakate im NaßklebeverfahrenZur Vorbereitung auf die Klebung werden die Plakate in handliche Formate gefalzt(max. 50 x 70 cm) und einige Stunden vor der Plakatierung in Wasser eingeweicht.Sie werden im naßen Zustand plakatiert. Diese Verfahrensweise erfordert spezielle Papiereigenschaften NaßreißfestigkeitDas verwendete Papier muß naßreißfest sein und im naßen Zustand reißfest bleiben, damit es sich nach dem Ansetzen des Plakates am Werbeträger noch ausrichten läßt, ohne dabei einzureißen. LaufrichtungJedes Papier hat eine Laufrichtung (Faserlauf). Da sich Papiere in feuchtem Zustandquer zur Laufrichtung stärker dehnen, müssen mehrteilige Plakate grundsätzlich auf Papierbögen mit der gleichen Laufrichtung gedruckt werden. Dies gilt auch für Überkleber. NaßdehnungDas Plakatpapier sollte in seiner Stoffzusammensetzung so beschaffen sein, daß essich durch das Wässern vor der Plakatierung nur gering ausdehnen kann. So soll sichein 18/1-Bogen-Plakat nicht über das Klebemaß von 360 x 260 cm vergrößern. Papierqualität und -sorteGeeignet sind mit einem Oberflächenstrich versehene Papiere, die speziell für diePlakate in der Außenwerbung hergestellt werden. Sie minimieren den Grauschleier,der durch den aufgetragenen Leim auf der Oberfläche des Plakates entstehen kann.Bilderdruck-, Chromo-, Glanz- und Kunstdruckpapiere eignen sich nicht für das Naßklebeverfahren, weil sie nicht naßfest sind und die Oberfläche beim Falzen bricht.Das Falzbrechen hinterlässt weiße Linien, die nach der Plakatierung sichtbar bleiben. OpaztitätDas Papier muß ausreichend decken, da das überklebte Plakat an unbedrucktenStellen nicht durchscheinen soll.Deshalb wird überwiegend rückseitig blau eingefärbtes Affichenpapier verwendet. Besonderheiten für hinterleuchtete Plakate City Light PosterEs werden einteilige Plakate im Format 119 x 175 cm verwendet, die ungefalzt anzuliefern sind. Die Plakate sollten auf zweiseitig gestrichenem Offsetpapier mit einem Flächengewicht von mindestens 135 g/m² gedruckt werden. Megalight / City Light BoardEs muß zweiseitig gestrichenes Offsetpapier mit einem Flächengewicht von 135 bis 150 g/m² verwendet werden.Zur Gewährleistung eines störungsfreien Wechselbetriebes muß die Laufrichtung für alle Bogenteile einheitlich so gewählt werden, daß die Faserrichtung am fertigen Plakat parallel zur längeren Motivseite verläuft. Plakatgestaltung, Druck und Verarbeitung GestaltungBei allen mehrteiligen Plakaten muß die Teilung bereits bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Teiliungsschnitte sollten wichtige Bildelemente (z.Bsp. eine Augenpartie) und kleine Schriften nicht trennen. Da das Sichtformat bei hinterleuchteten Plakaten in der Regel geringfügig kleiner ist als das Gesamtformat, sollten auch hier wichtige Elemente nicht am Plakatrand pülaziert werden.Sichtformat für City Light Poster: ca. 115 x 170 cmSichtformat für Megalight / City Light Board: min. 340 x 240 cm ; max. 356 x 252 cmÜberlappung und KlebungFür den Entwurf mehrteiliger Plakate müssen an den Schnittstellen der Teile Überlappungsränder von mindestens 5 mm bis maximal 20 mm Breite berücksichtigt werden. Großflächenplakate werden in der Euroklebung angebracht, d.h. von oben nach unten, weiterhin dann von links nach rechts (Dachziegelprinzip). Dazu sind alle waagerechten Überlappungen vollständig auszudrucken und an allen Plakatteilen kleinste Passermarkierungen anzubringen. Je größer die Überlappung, umso besser ist die Haftung des Papiers auf dem Werbeträger.Zur Erzielung einer optimalen Präsentation des fertig zusammengefügten Plakates sollte eine Teilung angestrebt werden, die bestmöglich zum vorgesehenen Motiv paßt. In der Praxis sind 4er-, 6er-, 8er oder 9er-Teilung üblich. Empfehlenswert sind besonders 4er- und 6er-Teilung. DruckfarbenDruckfarben müssen hohe Lichtechtheitswerte haben, da sie nicht vorzeitig ausbleichen dürfen (mindestens Wollskala 5, besser Wollskala 6 bis 8). Besonderheiten für Plakate im NaßklebeverfahrenDie Farben müssen alkaliecht sein, da die verwendeten Klebstoffe meist alkalische Bestandteile enthalten. Um ein Auslaufen im naßen Zustand zu vermeiden, sind wasserfeste Farben zu verwenden. Diese Eigenschaft ist, besonders für die Wetterbeständigkeit der Plakate, von großer Bedeutung. Außerdem sind elastische Druckfarben erforderlich, da sie beim Falzen nicht brechen dürfen. Siebdruckfarben müssen plakatierungsfähig sein.Metallschmuckfarben (Gold, Silber) können eingesetzt werden. Dabei ist dafür zu sorgen, daß die Farben nicht oxidieren und einwandfrei überklebt werden köännen. Bei Druckveredelungen (z. Bsp. Lackierung) mü+ssen Stoffe verwendet werden, welche die einwandfreie Haftung der nachfolgenden Plakatierung sicherstellen. Besonderheiten für hinterleuchtete PlakateCity Light PosterUm eine optimale Farbbrillanz bei der Durchleuchtung zu erreichen, wird ein 4/3-farbiger Druck empfohlen, d.h. 4-farbige Vorder- und 3-farbige Rückseite. So wird ein diaähnlicher Effekt des Plakatmotivs erzielt. Sollten entgegen der Empfehlung Plakate ohne Rückseitendruck angeliefert werden, muß die Rückseite weiß sein.Megalight / City Light BoardUm eine optimale Farbbrillanz bei der Durchleuchtung zu erreichen, ist ein beidseitiger 4/3-farbiger Druck ratsam. Um Beschädigungen des Plakates bei der Konfektionierung zu vermeiden, müssen die Druckfarben “tesafilm-fest” sein. Sollte entgegen der Empfehlung Plakate ohne Rückseitendruck angeliefert werden, muß die Rückseite weiß sein. Die Verwendung von Überklebern / Störern ist nicht möglich. ImpressumFür politische Plakate verlangen die gestzlichen Vorschriften ein Impressum mit folgendem Inhalt:Name und Wohnsitz des Verfassers oder Herausgebers und der Druckerei.Verpackung und LieferungErsatzplakatePro Motiv und Lieferanschrift ist ein Zuschuß von 10% (bei CLP 5%; bei Megalight 20%) zur Gesamtmenge der gebuchten Stellen je Dekade erforderlich. Bei der Buchung von Kleinstmengen soll der Zuschuß aufgerundet werden (z.Bsp. soll bei zwei gebuchten Stellen mindestens ein Plakat zusätzlich vorhanden sein).VerpackungBesonderheiten für Plakate im NaßklebeverfahrenIn der Regel sind Plakate für das Naßklebeverfahren in gefalztem und gemapptem Zustand anzuliefern, d.h. die einzelnen Plakatteile sind handlich gefalzt und zu einem vollständigen Plakatsatz zusammengetragen. (siehe Beschriftung und Bündelung)Die Anlieferung soll in einheitlichen Verpackungsbehältnissen (z.Bsp. Mehrwegsystem wie Gitterboxen oder wieder verwertbare Kartonagen) erfolgen, um unnötigen Müll zu vermeiden. Dabei darf die einzelne Verpackungseinheit das Gewicht von 500 kg nicht überschreiten. Für kleinere Einheiten sind versandstabile Wellpappkartonagen zu verwenden. Besonderheiten für hinterleuchtete PlakateZum optimalen Vorbereiten des Plakates (Konfektionieren) müssen die Einzelteile des Plakates unbedingt plano angeliefert werden. Gefalzte oder gerollte Plakate können nicht verwendet werden. MotivanweisungUm die problemlose Plakatierung zu gewährleisten, muß die Lieferung Motivanweisungen beinhalten. Auf der Motivanweisung sollte das Motiv im DIN A4-Format mit sichtbaren Teilungslinien und den jeweiligen Plakatteilnummern abgebildet sein. Je Packbehältnis ist eine Motivanweisung beizulegen. LieferscheineJede Plakatsendung muß einen Lieferschein mit folgenden Angaben enthalten: Anschrift, Telefon- und Faxnummer der Druckerei Name des Sachbearbeiters in der Druckerei Werbungstreibender und Agentur Plakatmotiv (Marke/Produkt und Sujet) Plakatierungstermin (Dekade) Format StückzahlBei Sendungen mit mehreren Paketen ist auf dem Paket, welches den Lieferschein enthält, ein Aufkleber “Lieferschein innenliegend” anzubringen. Alle Pakete müssen mit dem Titel des Plakatmotivs beschriftet werden. Falls eine Sendung mehrere Motive beinhaltet, muß durch genaue Angabe der jeweiligen Menge je Motiv darauf hingewiesen werden. Sollte eine Sendung sowohl Großflächenplakate als auch Plakate für Megalight / City Light Board enthalten, so muß im Lieferschein deutlich darauf hingewiesen werden.VersandpapiereDie begleitenden Versandpapiere müssen mit dem Namen des Werbungstreibenden, dem Plakatformat und dem Plakatmotiv versehen sein. LieferungDie Anlieferung erfolgt generell “frei Haus” bei der vorgegebenen Versandanschrift. Besonderheiten für Plakate im NaßklebeverfahrenGefalzte und gemappte Plakate sind spätestens 5 Arbeitstage vor Beginn der gebuchten Dekade anzuliefern. Ungefalzte und ungemappte Plakate sind bis spätestens 10 Arbeitstage vor Beginn der gebuchten Dekade anzuliefern.Besonderheiten für hinterleuchtete PlakateDie Plakate für City Light Poster und Megalights / City Light Boards sind spätestens 10 Tage vor Aushangbeginn anzuliefern.Quelle:Fachverband für Außenwerbung e.V.Ginnheimer Landstr. 1160487 Frankfurt am MainTel. (069) 71 91 67-0

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